Ligusterfärbung

Ich freue mich ja so! Dieses Mal hat es funktioniert.  Dank dem guten Rat der „SpinnWeblerinnen“ hab ich endlich diese bildschönen Blautöne aus der Ligusterfärbung gelockt. Kalt gebeizt mit selbstangerührter Beize nach Harboth (schreibt man den so?). Fast 2 Kilogramm Ligusterbeeren für 3 Tage tiefgefroren, dann mit dem Schneidstab geschreddert , über Nacht eingeweicht, etwa 800 Gramm Wolle wieder über Nacht im Färbetopf……

Die Lammwolle wurde deutlich dunkler als das Schaf, die Wollflocken nahmen meiner Meinung nach die Farbe besser an als die gesponnene Wolle.-

-Die gelbgrünen Einsprengsel an den Bildrändern ist überfärbte Zwiebelschalen-Färbung.

Ein zweiter Zug ist noch im Topf, das wird jetzt deutlich grauer…… Meine Küche und meine Hände sind übrigens auch äußerst blau. Aber das macht nix, ich bin äußerst zufrieden!

Ich denke, ich werde den Tipp von Wiebke beherzigen und die verschiedenen Farbtöne zusammenkardieren.

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Eine Antwort zu Ligusterfärbung

  1. Petra schreibt:

    Die Farbnuancen sind wunderschön geworden … und das ohne Indigo … genau mein Beuteschema … ich liebe diese melierten Wollen und würde sie für mich nur einmal kardieren, damit das Garn nicht ganz „einheitlich“ wird. Schade, dass wir keine Liguster haben!

    Liebe Grüße
    Petra

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